Die 2. Herren mussten sich beim Auswärtsspiel in Kassel verdient mit 4:7 geschlagen geben. Trotzdem bleibt dieser Ausflug in guter Erinnerung.

 

Nach einer gut organisierten Anreise erschienen 14 Hockeyspieler und ein Gerion aus Frankfurt-Rödelheim überpünktlich am Kunstrasenplatz des HC Kassel. Bei zunächst überragendem Wetter machte man sich warm und alle waren heiß auf ein Spiel, was wohl einigen in Erinnerung bleiben wird. Das Warmmachen wurde dann von einem starken, dafür glücklicherweise nur kurzem Gewitter unterbrochen. Nach 30 Minuten sollte es dann endlich losgehen, jedoch nicht bevor die Schiedsrichter eine Passkontrolle durchgeführt hatten. Es sollte nicht die einzige ungewöhnliche Aktion der Unparteiischen an diesem Tag bleiben.

Zunächst lief im Spiel der Rödelheimer nichts so, wie man es sich vorgestellt hatte. Trotz der hohen Motivation angesichts der Tabellensituation konnte man Kassel nicht unter Kontrolle bringen und so gingen die bissigen Nordhessen mit dem ersten richtigen Angriff in Führung. Nach 7 Spielminuten dann der Hinweis des Schiedsrichters an die Kapitäne, dass er seine Karten durchaus dabei habe und der Stimmeinsatz doch bitte ein wenig reduziert werden solle. Dann kam auch endlich die TGS besser ins Spiel und nach einer Balleroberung im Mittelfeld legte sich Danny den Ball sehr ambitioniert am Torwart vorbei in Richtung Eckenreingabe, der Torwart entschied sich jedoch auf mannorientierte Abwehr und grätschte Danny gekonnt um. Den fälligen 7 Meter schweißte Manu in Alles-oder-nichts Manier halblinks unter die Latte, wobei der Kasseler Torwart den Ball vermutlich nur als Strich über seinem Kopf erahnen konnte. Eine Unachtsamkeit eines Spielers des HC bescherte ihm auch gleich einen Aufenthalt an der Seitenlinie. Nachdem er schon in Minute Eins durch meckern aufgefallen war, konnte er sich ein weiteres Mal nicht beherrschen und sah grün. Nach kurzer Zeit dann die in dieser Phase verdiente Führung für Vorwärts: Der Ball wird früh nach einem Kasseler Abschlag erobert, schnell vor das Tor gebracht und Max Golletz nimmt den Abpraller von der Latte mit der Rückhand Volley, zack es steht 2 zu 1.
Kaum in Führung gegangen verabschiedeten sich die Rödelheimer auch schon aus Kassel, dumm nur, dass erst 25 Minuten gespielt waren. So kommt Kassel auch zum berechtigten Ausgleich und kann durch eine zweifelhafte Strafecke (Fuß) in Führung gehen (böse Zungen würden sagen, es befand sich gar kein Vorwärtser im eigenen Schusskreis, der den Ball an den Fuß hätte bekommen können - aber an diesem Tag wundert einen nichts mehr). Mit dem Pausenpfiff wurde sich dann auch noch das 4 zu 2 eingehandelt, wobei der doch sehr rutschige Platz auch seinen Anteil hatte.

In der Halbzeit nahm sich Vorwärts dann vor, offensiver und mit noch mehr Kampfgeist nochmal Vollgas zu geben, wobei direkt das Gegenteil umgesetzt wurde und ein Abschlag beim Stürmer abgeliefert wurde. Dieser ließ sich natürlich nicht bitten und beförderte die Kugel ins Tor und im nächsten Angriff direkt seinen Schläger an Marcos Stirn - Gute Besserung an dieser Stelle !!! Bei Vorwärts lief nun nichts mehr zusammen und Kassel traf auch kurze Zeit später gegen passive Rödelheimer zum 6 zu 2.
Danach dezimierte Kassel sich selbst und ein Spieler sah gelb, nachdem er zuvor mehrfach gefoult wurde und sich vorsichtig beim Schiri darüber beschwerte. Glück für ihn, es hätte ja auch rot werden können! Die Unterzahl nutzte Kassel auch direkt, um ein weiteres Tor zu schießen. Die fällige Auszeit von Vorwärts kam und es wurde sich auf Schadensbegrenzung geeinigt.
Prompt lief es besser bei den Frankfurtern und Max Golletz netzte zum zweiten mal an diesem Tag ein - nach schöner Hereingabe von Paul Lohmann. Eine kurze Ecke kurz darauf konnte knapp nicht verwandelt werden. Doch Max Golletz schnappte sich im nächsten Angriff den Ball und zockte sich an der Grundlinie durch 4 Nordhessen, um am Ende in Richtung 7m Punkt zu schneiden und den Ball zum dritten Mal im Tor unterzubringen. Kurz darauf war dieses ereignisreiche Spiel auch schon vorbei. Gute Besserung noch an Danny, der das Spiel mit Hatzis Ersatz-Mundschutz bestreiten musste - lecker! Letztlich geht die Niederlage vollkommen in Ordnung und ist ausschließlich auf unsere Leistung zurückzuführen. So waren die interessanten Regelauslegungen und Zitate der Unparteiischen letztlich nur ein Teil des Unterhaltungsprogramms: "Der Andere pfeift so schlecht, ich muss mich anpassen" und "Wenn er verletzt am Boden liegt, sehe ich ihn nicht, da kann ich auch nicht pfeifen".

Beide Mannschaften einigten sich bei einem Beruhigungsbier nach dem Spiel einstimmig darauf, das nächste Mal auf Schiedsrichter zu verzichten und die Entscheidungen stattdessen auszuwürfeln. Die Gelb-Schwarzen ließen den Abend noch mit einem guten Schnitzel und dem ein oder anderen Schnaps ausklingen und machten sich nach einer kurzen Nacht auf den Heimweg in die Mainmetropole. Die 3. Halbzeit konnte damit eindeutig durch Vorwärts für sich entschieden werden.

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