5,4,3,2,1 – Endlich geschafft! 5 lange Monate der Sommerpause sind rum und der Startschuss in die Saison 2017/18 fiel für die Damen 1 der TGS Vorwärts Frankfurt am vergangenen Sonntag mit einem Heimspieltag in der Michael-Ende-Schule in Frankfurt. Die Gegnerinnen des 1.Spieltags waren jeweils die 4.Vertretung des SSC Bad Vilbel und der Frankfurter Eintracht.

Nach dem knapp verpassten Aufstieg nahm sich das Team um Trainer Tobias viel für die neue Runde vor und trainierte regelmäßig auf der vereinseigenen Beachanlage bzw. in der Halle der franz. Schule. Neben Schnelligkeit und Reaktion standen vor allem Kraft-und Sprungübungen im Fokus der Vorbereitung, aber auch die sukzessive Integration neuer Spielerinnen stand auf der Agenda. Heute galt es nun all das umzusetzen und die ersten beiden Punktspiele zu meistern. Doch noch bevor es überhaupt auf dem Parkett losging, versetzte kein Geringerer als der Trainer selbst die Mädels ins Staunen und sorgte für das erste Highlight des Tages. Ganz im Stile eines Giuseppe Guardiola oder José Mourinho erschien Tobias im schwarzen Anzug und roséfarbener Krawatte um quasi stilecht zu coachen. (Die wahren Hintergründe seines modischen Auftretens blieben bislang ungeklärt)

Im 1.Satz der neuen Saison stand die Starting-Six (Jana, Kristina, Anna, Nele, Line und Christine)um Kapitänin Jana einer jungen, dynamischen und ebenso motivierten Truppe aus Bad Vilbel gegenüber, die nach dem direkten Aufstieg aus der Kreisklasse natürlich auch in der Kreisliga weiter Ihren Aufwärtstrend fortsetzen wollte. Beide Mannschaften begannen engagiert und schnell konnten die TGS-Mädels mit guten Angriffen und Angaben die „Tulpen“ unter Druck setzen. Man spürte, dass die Nervosität auf Seiten des Gegners deutlich größer war und die TGS nutzte dies um weiter mit guten Angriffen zu punkten. Das Zusammenspiel zwischen Zuspielerin Kristina und Ihren Angreifern funktionierte und aus stabilen Annahmen konnte der ein oder andere sehenswerte Punkt erzielt werden. (Was dem erfreuten Trainer beinahe schon „Pippi in die Augen“ trieb.) (Endstand 1.Satz: 25:10)

Im 2. Satz zeigte sich ein ähnliches Bild. Konzentrierte Angabenserien und gezielte Angriffe der TGS-Damen machten es den Gästen nicht leicht. Die eigene Annahme blieb konstant und über eine gute Feldabwehr konnte man einige Bälle gezielt zur Zuspielerin bringen. Diese wiederum verstand es Ihre Vorderangreiferinnen ein ums andere Mal gut in Szene zu setzen und der 2.Satz ging verdient an das Team der TGS Vorwärts. (Endstand 2.Satz: 25:14)

Trainer Tobias veränderte im 3.Satz die Aufstellung und wechselte im Zuspiel (Dani kam für Kristina) sowie im Mittelblock (Ida kam für Line). Diese Veränderung sorgte für etwas Verunsicherung und die Abstimmung in den Läuferwegen erfolgte nicht ganz reibungslos. Bad Vilbel witterte seine Chance und die Damen der TGS waren plötzlich im Rückstand. Nach einer Auszeit folgte die Antwort des Teams aus Rödelheim durch gute Angaben von Ida und Christine. Die jungen „Tulpen“ hatten Probleme in der Annahme und die TGS holte Punkt für Punkt auf. Nach dem Führungswechsel spielten die Rödelheimerinnen konzentrierter und es gab einige sehenswerte Angriffe über außen von Nele und Anna. Mit einer guten Mannschaftsleistung gelang es den Vorwärts-Damen den 3.Satz mit 25:17 zu gewinnen und somit auch den ersten „Dreier“ der Saison einzufahren.


Im zweiten Spiel an diesem Sonntagmittag hieß der Gegner Eintracht Frankfurt 4. Ähnlich wie im ersten Spiel hatten es die TGS-Damen hier erneut mit einem jungen, motivierten Nachwuchsteam zu tun, was sich viel für die Saison vorgenommen hatte. Doch auch die Vorwärts-Mädels hatten nun Blut geleckt und waren hungrig auf mehr. Zu Beginn des 1.Satzes waren es jedoch die lautstarken Gäste, die gleich zeigten, dass gute Angaben durchaus zu Ihren Stärken gehören. Die Damen der TGS ließen sich nur kurz beirren und fanden relativ schnell zurück in Ihr Spiel. Noch immer hatten sie zwar mit kleinen Abstimmungsschwierigkeiten zu kämpfen, doch Punkt für Punkt konnte man sich einen Vorsprung erarbeiten. Nicht nur der Gegner sondern auch die Hausherrinnen zeigten nun, dass kraftvolle und gezielte Angaben auch zu Ihren Stärken gehören und die Abwehr der Eintracht wackelte immer öfter. Die guten Aufschläge waren es dann auch, die einen Großteil der Punkte zum Satzgewinn beisteuerten (Endstand: 25:20)

Im 2. Satz wechselte Tobias noch einmal auf der Zuspielposition und Kristina zog wieder die Fäden am Netz. Druckvolle Angaben bestimmten in diesem Satz das Spielgeschehen und Ida brachte die Eintracht-Abwehr zur Verzweiflung. Die Anfeuerungsrufe der SGE wurden deutlich leiser und bald schon war die Stimmung bei den jungen Gästen im Keller. Versuche mit zweiten oder sogar direkten Bällen die TGS Abwehr auszutricksen misslangen häufig und das Zusammenspiel auf Seiten der TGS war stimmig. In rasanten 17Minuten Spielzeit machten die Rödelheimerinnen den Sack zu und sicherten sich den 2.Satz (Endstand: 25:7).

Mit einem guten Gefühl und viel positiver Energie im Gepäck ging es in den 3.Satz. Gleich zu Beginn zeigten jedoch die Adlerinnen, dass sie diese Partie noch lange nicht abgehakt hatten und erspielten sich mit druckvollen Angaben einen kleinen Vorsprung. Ein paar deutliche Worte von der Bank und die TGS-Damen rappelten sich auf und zeigten genau das, was sie in den Sätzen zuvor auszeichnete. Es waren wieder druckvolle, platzierte Angaben in Serie welche das Spiel zugunsten der TGS Vorwärts Frankfurt drehten. Es wurde bis zum Schluss aufmerksam und konzentriert zusammengespielt und den Zuschauern konnten noch ein ums andere Mal ein paar sehenswerte Angriffe vorgetragen werden. Der Endstand von 25:14 besiegelte den 2. Sieg im 2. Spiel für die Damen 1 der TGS Vorwärts Frankfurt und belohnte das Team für eine konzentrierte und gelungene Mannschaftsleistung.


Zusammenfassend kann man sagen, dass die Leistung einer jeden Einzelnen heute zum Erfolg beigetragen hat und man darauf sehr stolz sein kann. Dem Team gelang es, die im Vorfeld gesteckten Vorgaben und Ziele fast vollständig umzusetzen. Die Quote der verschlagenen Angaben und Angriffe auf Position 6 wurde sehr zur Freude des Trainers gering halten und die neuen Spielerinnen konnten effektiv ins Team integriert werden. Jetzt gilt es die positive Stimmung mit in das nächste Auswärtsspiel zu nehmen und weiter mit guter Laune am Ball zu bleiben. Und wer weiß, vielleicht bringen uns des Trainers (neue) Kleider ja mehr Glück als man denkt.

Bericht von Daniela Beissert

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